In der Klemme

Eichhörnchen steckt fest: Gieriger Nager muss aus Futterspender befreit werden

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Das kleine Tierchen hat großen Hunger und schlägt sich den Bauch ordentlich voll. Gut gesättigt kann es sich aber auf einmal nicht mehr von alleine befreien.

Hartlepool (Großbritannien) – Kein Wunder, dass das Eichhörnchen feststeckt: da ist doch der Futterspender viel zu klein! Oder doch eher das Eichhörnchen einfach zu dick? In diesem Fall scheint beides zu stimmen. Denn der Vogel-Futterspender ist nicht für Eichhörnchen zum hineinklettern gedacht. Und schon gar nicht für Eichhörnchen mit einem Bauch voller Nüsse. Glücklicherweise ist dieses Malheur nochmal gut ausgegangen.

Eichhörnchen steckt fest: Gieriger Nager muss aus Futterspender befreit werden

Mit knurrendem Magen begibt sich das graue Eichhörnchen auf Futtersuche. Beim Anblick des voll gefüllten Futterspenders für Vögel hält es kurz inne und kann sein Glück kaum fassen. Was für ein Festmahl! So flink und gelenkig wie es ist, ist es auch schon ruckzuck durch das Gitter geklettert und verputzt genüsslich die vielen Nüsse. Gut gesättigt kommt es aber nicht mehr so flink aus dem Futterspender heraus, wie es hereingekommen ist. Das Eichhörnchen steckt fest. Erst helfende Hände können es aus der misslichen Lage befreien.

„Entschuldigung, kann mir mal jemand helfen?“

Eichhörnchen steckt fest – und macht sich nach Befreiung schnell aus dem Staub

Ruth Thomas-Coxon, eine Mitarbeiterin der Tierschutzorganisation „RSPCA“, kommt dem eingeklemmten Eichhörnchen zu Hilfe. Mit einem Werkzeug schneidet sie vorsichtig den Draht, der Eichhörnchen eigentlich von dem Futter fern halten sollte, durch. Kaum befreit, macht sich das Eichhörnchen auch schon blitzschnell aus dem Staub. „Dieses gierige Eichhörnchen ist trotz Eichhörnchensicherung in den Futterspender geklettert. Und offensichtlich hat es so gut gefressen, dass es einfach nicht mehr von alleine herauskam“, berichtet Thomas-Coxon gegenüber dem britischen Nachrichtenportal „metro.co.uk“.

Eichhörnchen steckt fest: Vogelfutterhäuschen bitte regelmäßig kontrollieren

Für das Eichhörnchen ist es großes Glück, dass es frühzeitig entdeckt und befreit wird. Die Tierschutzorganisation bittet deswegen auch darum, vermeintlich Eichhörnchen sichere Vogelfutterhäuschen regelmäßig zu überprüfen. Wenn dies nicht möglich ist, sollten sie am besten entfernt werden. Außerdem klärt die Organisation auf: Grauhörnchen gehören zu den invasiven gebietsfremden Arten und dürfen, wenn sie zur Rehabilitation oder Behandlung in Pflege genommen werden, nicht wieder freigelassen werden. Bei einer Rettungsaktion wie dieser dürfen sie das aber sehr wohl. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © RSPCA/PA Media/dpa