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Haustier stirbt: Blick zeigt, ob sich das Tier von uns verabschiedet

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Von: Jasmin Farah

Spüren Haustiere, wenn sie sterben? Viele Besitzer sind sich ganz sicher und scheinen es an ihrem Verhalten ablesen zu können. Doch stimmt das?

Es ist für die meisten Tierhalter ein schwerer und emotionaler Moment, wenn das eigene Haustier stirbt. Jahrelang war etwa der Hund für viele ein festes Familienmitglied, man hat viel zusammen erlebt. Wenn Hunde allerdings kränker, schwächer und älter werden, läuft langsam die gemeinsame Zeit ab. Selten geschieht es allerdings, dass die Tiere einfach so friedlich einschlafen und nicht mehr aufwachen. Oftmals zieht sich der Sterbeprozess länger hin, bis eine Spritze vom Tierarzt die Vierbeiner erlöst.

Haustier stirbt: Verabschiedet sich unser Haustier vor dem Tod von uns?

Doch auch wenn es schwer zu ertragen ist, sollten Haustierbesitzer während des Einschläferns nicht von der Seite ihres Lieblings weichen. Schließlich brauchen die Vierbeiner in den letzten Minuten ihres Lebens ihre Bezugsperson, wenn es dem Ende zugeht. Letzteres wissen auch die Tiere selbst, scheint es. Auf uns wirkt es so, als würden sie regelrecht spüren, dass ihr Tod bevorsteht.

Eine Frau kuschelt mit ihrem Hund.
Viele Haustiere, die sterben, suchen noch mal die Nähe zu ihrem Besitzer. (Symbolbild) © Emma Ovin/Imago

Eine TikTok-Userin, die die letzten Stunden ihres alten Katers teilt, berichtet, dass die Samtpfote ganz entspannt gewesen sei. Er habe viel auf seinem Lieblingsplatz geschlafen. Zudem habe er ihr mit einem weichen Blick „mitgeteilt“, dass es in Ordnung sei, dass es nun zu Ende gehe. Einige Hundebesitzer etwa beschreiben zudem, dass Ihr Hund ihnen die ganze Zeit über in die Augen geschaut habe und generell sehr anhänglich gewesen sei.

Haustier stirbt: Jetzt nicht alleine lassen  

Tatsächlich berichten Tierärzte, dass man auch am Verhalten der Fellnasen erkennen könne, ob es so weit ist. Demnach durchlaufen sie verschiedene Sterbephasen, an dessen Ende oftmals die Akzeptanz des Unausweichlichen steht. Das verlangt vom Tierhalter viel ab, aber man sollte die Zeit, die noch bleibt, mit dem geliebten Haustier nutzen und es nicht alleine lassen. Schließlich macht es vielen Vierbeinern Angst, in einer fremden Umgebung (z. B. in der Arztpraxis) alleine zu sterben.

Allerdings gibt es auch Hunde, Katzen und Co., die sterben und sich aus diesem Grund zurückziehen. Sie verstecken sich dann oder begeben sich an einen Ort, wo sie sich sonst nie ablegen. Bevor sie dann nur noch regungslos daliegen, verspüren manche noch mal akuten Bewegungsdrang und sind nervös. Was allerdings viele sterbende Haustiere gemeinsam haben, ist, dass sie bereits Tage zuvor aufhören, zu fressen oder zu trinken.

Grundsätzlich sollten Sie als Besitzer dem Tier die Entscheidung überlassen, ob es engen Kontakt braucht oder nicht, und ihm nichts aufzwingen. Es reicht völlig aus, dass es weiß, dass sie bis zum Ende für ihn da sind.

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