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Hunde-Opa wird Ersatz-Papa und adoptiert 15 verwaiste Enten-Küken

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Von: Sandra Barbara Furtner

Labrador-Rüde Fred wird zum liebevollen Ziehvater für hilflose Entenküken, deren Mama über Nacht verschwunden ist. Bilder verzaubern im Netz.

Stansted (Essex) – Nachdem die Entenmama von einem Tag, auf den anderen nicht mehr nach Hause gekommen ist, springt der liebevolle 15-jährige Labrador Fred als Ersatz-Papa ein und kümmert sich rührend um den Nachwuchs. Für die Küken ist der Verlust der Mutter nicht ganz ungefährlich. Doch zum Glück gibt es ja Vierbeiner Fred. Zauberhafte Bilder zeigen, wie sehr er die kleinen Waisen in sein Herz geschlossen hat. Dass er diese Rolle besonders gut beherrscht, hat er schon einmal 2018 unter Beweis gestellt.

Hunde-Opa wird Ersatz-Papa und adoptiert 15 verwaiste Enten-Küken

Labrador Fred kümmert sich rührend um den Enten Nachwuchs.
Labrador Fred kümmert sich rührend um den Enten Nachwuchs. © Instagram (mountfitchetcastle)

Schon damals sorgte der Hund mit seiner liebevollen Art für viele Schlagzeilen. Zu dieser Zeit nahm er neun ausgesetzte Entenküken unter seine Fittiche. Heute sind es stolze 15 flauschige Wonneproppen. Freds Herrchen, Jeremy Goldsmith, wundert das jedoch kaum. Denn er und seine eigenen Tiere leben auf der Burg Mountfitchet Castle in der englischen Grafschaft Essex. Ein Gelände, das heute eine Art Living-History-Museum ist. Es beherbergt gerettete Tiere, welche die Menschen früher zur Nutzung der Burg gehalten haben. Auch neun Schäferhund-Welpen wurden gerettet.

Hunde-Opa adoptiert 15 verwaiste Enten-Küken – nicht nur er hat einen Vater-Instinkt

Gegenüber dem „Mirror“ verrät Jeremy Goldsmith: „In den 15 Jahren, in denen ich ihn besitze, hat Fred viel Zeit im Schloss mit den Tieren verbracht, und es ist ihm zur zweiten Natur geworden, sich unter den verschiedenen geretteten Tieren aufzuhalten. Fred hat ein sehr ruhiges und sanftes Wesen, und die Entenbabys haben ihn sofort ins Herz geschlossen“. Und so bleiben die Küken erstmal bei Fred, bis sie etwas älter und selbstständiger geworden sind.

Besonders entzückend: Nicht nur der Labrador hat einen väterlichen Instinkt entwickelt. Zur Familie gehört auch ein Dackel mit dem Namen Balu. Der hat sich jedoch für eine andere hilf- und mutterlose Tierart entschieden. Er kümmert sich um sieben neugeboren Kätzchen. Er putzt und liebkost sie jede Nacht, bevor es Schlafenszeit ist. Die Hilfsbereitschaft und rührende Art unter den Tieren muss wohl an dem ganz besonderen Ort liegen.

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