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Hunde und Erziehung: Drei Fehler, die Hunde nicht ausstehen können

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Von: Sandra Barbara Furtner

Den Hund richtig zu erziehen, gehört zum Alltag dazu. Doch manchmal begehen wir Fehler, die sensiblen Hunden mehr schaden als nutzen.

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Damit das Zusammenleben gut funktioniert und der Vierbeiner sich in unserem hektischen Alltag zurechtfindet, benötigt er unsere Hilfe und Anweisung. Schließlich kann er nicht hellsehen und weiß nicht immer, was wir von ihm erwarten. So kommt es bei der Erziehung immer wieder zu Missverständnissen, da wir unbewusst oft Fehler machen, die sich aber vermeiden lassen.

Hundeerziehung: Drei Fehler, die Ihnen Hunde echt krumm nehmen

Auch bei der Hundeerziehung gilt es, Fehler zu vermeiden.
Auch bei der Hundeerziehung gilt es, Fehler zu vermeiden. Beim Welpen fängt es an. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Hunde sind äußerst sensible und loyale Tiere und zeigen viel Empathie für ihre Familie, zu der auch der Halter zählt. Verunsichern wir ihn mit unklaren oder widersprüchlichen Anweisungen, reagieren auf seine Gefühle nicht oder zu heftig, bringen ihn in Verlegenheit oder nehmen seine Sorgen und Wünsche nicht ernst, kann das fatale Folgen haben. Die drei häufigsten Fehler, die wir bei der Erziehung machen:

1. Ängste vom Hund nicht erkennen oder ernst nehmen

Besuchen uns fremde Menschen, feiern wir laut Geburtstag, gibt es Gewitter oder ungewohnt laute Geräusche, ist das für viele Hunde purer Stress. Sie zittern wie verrückt und verkriechen sich in der hintersten Ecke. Auch größere Hunde, die ungebremst in einen Kleineren „rein brettern“, können zum Problem werden. Sowie Personen, die ihren Hund als reines Kuscheltier ansehen und ihn permanent streicheln wollen, können Ängste auslösen. Hier gilt es, souverän zu handeln und dem Vierbeiner Sicherheit zu vermitteln. Wer die Ängste von seinem Liebling nicht ernst nimmt, bietet in seinen Augen nicht ausreichend Führung. Besser: Seinem Vierbeiner bei Dingen, die er nicht ausstehen kann, helfen und ihm in gruseligen Situationen zur Seite stehen.

2. Bei kleinen Missgeschicken schimpfen oder unverhältnismäßig böse reagieren

Bei einer Futterumstellung oder Stress kann es immer mal wieder passieren, dass sich der Vierbeiner in der Wohnung löst. Auch Essen vom Tisch klauen, Krümel in der ganzen Wohnung verteilen oder zerbrochene Vasen können vorkommen. Wer hier schimpft, tut ihm nichts Gutes. Denn oftmals kann er nicht nachvollziehen, warum Sie gerade sauer sind, er bemerkt nur Ihre ärgerliche Grundstimmung. Besser: Bemerken Sie, dass Ihr Vierbeiner sein Geschäft erledigen will, bringen Sie ihn kommentarlos nach draußen. Dinge, die er nicht kaputt machen soll, verräumen Sie so, dass er nicht dran kommt.

3. Sie widersprechen sich in Ihren Anweisungen

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“, soll mal ein berühmtes Staatsoberhaupt gesagt haben. Doch bei einem Vierbeiner gilt diese Regel nicht. Erlauben Sie ihm heute, dass er auf die Couch darf und schmeißen ihn am nächsten Tag hinunter, weil Ihnen gerade danach ist, führt das ins Chaos. Hier ist Konsequenz das oberste Gebot. Was Sie einmal erlauben, sollte für immer gelten.

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