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Kater ist „kleptomanisch‘“ – Besitzer will Zwangsstörung jetzt fürs Lotto nutzen

Erstellt:

Von: Jasmin Farah

Kater Merlin stibitzt ständig Schaumstoff-Spielzeug vom Nachbarn. Sein Besitzer amüsiert sich darüber und die Macke bringt ihn auf eine Idee.

Der Brite Jay lebt im beschaulichen Dorset in England. Eigentlich könnte alles so ruhig und friedlich sein, wäre da nicht sein Kater Merlin. Die schwarz-weiße Fellnase ist Freigänger und liebt es, in der Gegend herumzustreifen. Das wäre auch völlig in Ordnung, wenn der freche Katzer nicht ein Problem hätte: Er ist laut seinem Besitzer „kleptomanisch“.

Kater leidet an Zwangsstörung – die will sein Besitzer jetzt fürs Lotto nutzen

Das heißt, er stiehlt gerne Dinge und Gegenstände aus Nachbars Garten und bringt sie frech mit sich nach Hause. Sein Besitzer meint, die Samtpfote habe sogar eine Zwangsstörung. Das ist in der Tat verwunderlich, schließlich bringen die meisten Katzen oftmals nur tote oder halbtote Beute. Diese legen sie dann gerne wahlweise vor die Haustüre oder schleppen sie sogar in die Wohnung.

Viele Halter finden das zwar grausig, aber akzeptieren es. Schließlich vermuten sie, dass es Geschenke ihrer Stubentiger sind. Doch das stimmt gar nicht. Stattdessen wollen uns Katzen so das Jagen beibringen. Sie gehen schließlich davon aus, dass wir unerfahrene große Katzen sind, die nicht wissen, wie sie sich selbst Nahrung beschaffen können. Kater Merlin aus Dorset hingegen ist das völlig schnuppe. Ihn interessiert vor allem ein bestimmtes Spielzeug von den Nachbarn.

Kater leidet an Zwangsstörung – dank Macke zum Millionen-Gewinn?

Vor fünf Monaten hat es begonnen. Damals hat Merlin eine Schaumstoffröhre geklaut. Seitdem kann er nicht mehr aufhören und bringt ständig Schaumstoffzahlen von seinen Streifzügen mit. Sein Besitzer Jay reagiert gelassen und amüsiert sich darüber. Er kommt schließlich auf die Idee, die Macke seines Katers zu Geld zu machen: Er will die Schaumstoffzahlen als Zahlen-Orakel umfunktionieren und sie für die nächste Lottoziehung nutzen. Das berichtet er gegenüber der britischen Tageszeitung Dailymail.

Die Zahlen, die die Samtpfote mitgebracht hat, sollen ihm Glück bringen und als Vorhersage der Lotto-Zahlen auf dem Schein dienen. Ob es funktionieren wird? Schlussendlich kann man dem Katzenbesitzer und seiner Mieze nur Glück wünschen! Vielleicht wird es dank tierischer Hilfe tatsächlich was mit dem Millionen-Gewinn.

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