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Katzen-Baby aus Müllauto gerettet – hatte noch die Nabelschnur dran

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Von: Nina Marie Jarosch

Als ein Altpapiercontainer geleert werden soll, hört eine Mitarbeiterin der Müllabfuhr klägliches Miauen. In letzter Sekunde kann ein Drama verhindert werden.

Aschaffenburg – Kurz vor Pfingsten soll ein Papiercontainer geleert werden soll, als eine Mitarbeiterin des Entsorgungsbetriebs plötzlich ein klägliches Miauen aus dem Müllauto hört. Gerade noch rechtzeitig kann sie alle Vorgänge stoppen und so ein furchtbares Drama verhindern. Als sie im Müllwagen nachsieht, macht sie eine überraschende Entdeckung.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Katzen-Baby aus Müllauto gerettet – es hatte noch die Nabelschnur dran

Ein Katzenbaby wird aus einem Müllauto gerettet und mit der Flasche aufgezogen.
Ein Katzenbaby wird aus einem Müllauto gerettet und jetzt mit der Flasche aufgezogen. (Symbolbild) © Ardea/Imago

Zwischen Altpapier, Kartons und Zeitungen findet die Frau ein winziges Katzen-Baby, das sogar noch die Nabelschnur am Körper hat und um sein Leben schreit. Mit ihrer schnellen Reaktion hat sie dem kleinen Tier vermutlich das Leben gerettet. Sofort durchsucht sie das Müllauto nach weiteren Kätzchen, aber leider vergeblich. Das Katzen-Baby wird ins Tierheim Aschaffenburg gebracht, wo sich die Mitarbeiter sofort rührend kümmern. Das Katerchen wird von ihnen auf den Namen Fridolin getauft.

Katzen-Baby aus Müllauto gerettet – Fridolin ist wohl erst zwei Tage alt

Die Tierheim-Mitarbeiter schätzen, dass Fridolin gerade mal zwei Tage alt ist, weil die Nabelschnur noch dran war und seine Augen noch geschlossen sind. Der kleine Kater zeigt sich offenbar wenig beeindruckt von seinem doch eher abenteuerlichen Start ins Leben, bei dem er wirklich unglaublich viel Glück gehabt hat. In einem Facebook-Post berichtet der Tierschutzverein Aschaffenburg und Umgebung e.V. kurz nach der Rettung, dass der Winzling riesengroßen Hunger hat und bittet um Hilfe aus der Bevölkerung – in Form von Katzenmilchpulver-Spenden.

Katzen-Baby aus Müllauto gerettet – Fridolin hat einen großen Schutzengel

In einem kürzlichen Update auf Facebook ist zu lesen, dass es Fridolin inzwischen viel besser geht und er ordentlich an Gewicht zunimmt. Seine menschliche Ersatzmama schenkt ihm ganz viel Liebe, füttert ihn alle zwei Stunden mit der Flasche und danach wird das Bäuchlein massiert. Der kleine Kater wird bald seine Öhrchen und Augen öffnen und darf, wenn alles so gut weitergeht, bald zu den anderen Katzenkindern im Tierheim und kann mit etwa drei bis vier Monaten dann adoptiert werden.

Doch wie kam das Katzen-Baby überhaupt in den Altpapier-Müll? Die Mitarbeiter vermuten, dass die Katzenmutter kurz vor der Leerung einen trockenen Platz für ihr Baby gesucht hat – ohne zu wissen, dass kurz darauf die Müllabfuhr kommen würde. Leider kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass er von Menschenhand im Müll gelandet ist. Doch zum Glück hatte Katerchen Fridolin einen großen Schutzengel.

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