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Lamas und Alpakas: Unterscheiden kann man sie mit einem einfachen Trick

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Lamas und Alpakas sind immer häufiger anzutreffen. Doch wie unterscheiden sich die beiden Rassen? Anhand dieser Merkmale finden Sie es leicht heraus.

München – Die flauschigen Einwanderer aus Südamerika liegen voll im Trend. Sie zieren unzählige T-Shirts, Tassen oder andere Dinge und ziehen auch bei Privathaltern immer häufiger ein. Doch wer die Tiere auf einer Koppel sieht, wird sich womöglich schon einmal die Frage gestellt haben: ist das jetzt ein Lama oder ein Alpaka? Alleine sind Sie da mit Sicherheit nicht, dabei ist es ganz leicht, die Tiere voneinander zu unterscheiden. Denn ähnlich sind sie sich eigentlich nur auf den ersten Blick.

Lamas und Alpakas: Unterscheiden kann man sie mit einem einfachen Trick

Lamas und Alpakas sind immer häufiger anzutreffen. Doch wie unterscheiden sich die beiden Rassen eigentlich? Anhand dieser Merkmale finden Sie es leicht heraus. (Symbolbild)
Lamas und Alpakas sehen sich ähnlich, doch auf den zweiten Blick lassen sich Unterschiede erkennen. (Symbolbild) © ingimage/Imago

Der Trick, ein Alpaka von einem Lama zu unterscheiden liegt darin, zu wissen, wo man hinsehen muss. Doch wagen wir zunächst einmal den ersten Blick auf die Gemeinsamkeiten. Sowohl Lamas als auch Alpakas haben zwei Zehen und gehören zu der Gruppe der Schwielensohler. Mit ein bis zwei Jahren werden sie geschlechtsreif und können bis zu 25 Jahre alt werden. Lamas und Alpakas werden auch Neuweltkameliden genannt und haben ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Deswegen sollte auch die Lama- und Alpaka-Haltung immer in der Gruppe erfolgen.

Spucken tun übrigens beide Arten. Allerdings meist in der eigenen Gruppe, um Dominanz zu demonstrieren und ihre Rangordnung festzulegen. Auf Menschen zielen sie nur selten, es sei denn, sie fühlen sich provoziert. Weil die Tiere besonders zielsicher sind, ist ein Abstand von mindestens fünf Meter zu empfehlen. Die Spucke enthält oft halbverdauten Mageninhalt und wer getroffen wird, trägt lange einen unangenehmen Geruch mit sich. Wer das Warnzeichen, zurückgelegte Ohren, erkennt, sollte besser schnell das Weite suchen. Zusammenfinden sollen hingegen Singles bei einem Speeddating mit Lamas und Alpakas.

Lamas und Alpakas: ein Blick auf Größe, Gewicht und Körperbau verrät viel

Gehen wir nun den Unterschieden auf den Grund und wie Sie ein Alpaka von einem Lama unterscheiden können. Achten Sie zunächst auf die Größe. Lamas sind mit ihren 130 Zentimetern Schulterhöhe größer als Alpakas, die auf 90 Zentimeter Schulterhöhe kommen. Mit der geringeren Größe kommt auch hinzu, dass Alpakas mit ungefähr 60 Kilogramm nur halb so viel wie Lamas wiegen. Doch auch im Körperbau unterscheiden sich die beiden Tiere. Während der Körper von Alpakas rund erscheint, ist der von Lamas wesentlich kantiger und staksiger. Besonders hübsch ist Alpaka Charlie Silberprinz, der bei einem Wettbewerb zu Mister Puschel-Popo gekürt wurde.

Lamas und Alpakas: auch die Ohren geben Aufschluss darüber, wer was ist

Ihr flauschiges Fell haben beide Arten gemeinsam, doch auch hier sind auf den zweiten Blick deutliche Unterschiede zu erkennen. Das Fell der Alpakas ist gleichmäßig und sehr fein, weswegen sie auch oft zur Wollgewinnung gezüchtet werden. Rau, weniger dicht und buschig hingegen ist das Fell der Lamas. Aber auch die Ohren sind ein gutes Unterscheidungsmerkmal. Alpakas haben gerade nach oben zeigende Ohren. Anders hingegen die Lama-Ohren: sie sind krumm gebogen und werden deswegen oft auch als Bananenohren bezeichnet.

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