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Reh im Feuerwehrauto – tierliebe Retter

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Von: Sina Lück

In einem Münchner Stadtbach droht ein Reh zu ertrinken, das entkräftet im Wasser schwimmt. Kurzerhand wird das Feuerwehrauto zum Rettungsmobil.

München (Bayern) – Ein Reh im Feuerwehrauto: Beim Anblick des neuesten Fotos der Berufsfeuerwehr München auf Facebook muss man gleich zweimal hinschauen, um sicher zu gehen, dass einen die Augen nicht trügen. Aber ganz richtig: Umringt von seinen tierlieben Rettern liegt das erschöpfte Wildtier in eine Decke gewickelt im Feuerwehrauto. Ein Erinnerungsfoto, das von einem Einsatz der besonderen Art erzählt.

In einem Münchner Stadtbach droht ein Reh zu ertrinken, das entkräftet im Wasser schwimmt. Kurzerhand wird das Feuerwehrauto zum Rettungsmobil.
Geschafft: Erschöpft aber unverletzt transportieren die Retter das Reh im Feuerwehrauto in den Perlacher Forst. © Berufsfeuerwehr München

Reh im Feuerwehrauto – tierliebe Retter

„Entkräftetes Reh im Auer Mühlbach gesichtet.“ Als der Notruf durch mehrere Passanten bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwache München eintrifft, macht sich ein Einsatzteam sofort auf den Weg.

Am Stadtbach angekommen, sehen sie das Wildtier, das hilflos im Wasser schwimmt und begleiten es flussabwärts. An einer geeigneten Stelle gelingt es den Feuerwehrleuten schließlich, das geschwächte Reh mit einem Stab zurück an Land zu ziehen. Ein mutiger Hund rettet ein Rehkitz vor dem Ertrinken und weicht ihm nicht mehr von der Seite.

Reh im Feuerwehrauto – zurück in den Wald

Nach der Rettung aus dem Wasser untersucht ein Mitarbeiter der Feuerwehr München das Reh auf Verletzungen. Denn der Mann ist zufällig auch Jäger und kennt sich mit Wildtieren aus. Sein Urteil: Alles in bester Ordnung, das Reh ist nur ein wenig erschöpft. Doch nach einer kurzen Erholungszeit darf der Unglücksrabe wieder zurück in den Wald. Kurzerhand transportieren die Einsatzkräfte das Reh in ihrem Feuerwehrauto in den Perlacher Forst. Vor der Entlassung in die Freiheit gibt es aber noch einen schnellen Schnappschuss. An diesen tierischen Einsatz wird sich das Team wohl noch einige Zeit erinnern.

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