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Rind auf der Flucht: Zertrampelte Gärten und gebrochene Rippen

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Von: Nina Marie Jarosch

Eine Kuh flieht von der Weide und liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit Polizei und Tierarzt. Stunden später sind Gärten zertrampelt und Rippen gebrochen.

Bad Mergentheim – Am Samstag sorgt ein zweijähriges Rind für chaotische Szenen im beschaulichen Main-Tauber-Kreis, als es von seiner Weide flüchtet und anschließend stundenlang Polizei und auch einen Tierarzt auf Trab hält. Die Folgen der filmreifen Verfolgungsjagd: Zertrampelte Gärten und gebrochene Rippen. Doch was war passiert?

Eine Kuh flieht von der Weide und liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit Polizei und Tierarzt. Stunden später sind Gärten zertrampelt und Rippen gebrochen.
Auf der Flucht sorgt ein Rind für platt getrampelte Gärten und gebrochene Rippen. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago

Rind auf der Flucht: Zertrampelte Gärten und gebrochene Rippen

Der Besitzer will das Rind am Samstag gegen 8.30 Uhr auf die Weide bringen, als es einfach über den Zaun springt und ausbüxt. Der Landwirt versucht noch, das flüchtende Tier aufzuhalten – mit schmerzhaftem Ergebnis: Er wird umgeworfen, erleidet eine Platzwunde am Kopf und Rippenbrüche. Dann ist das Rind erstmal für mehrere Stunden verschwunden, bis es gegen 16 Uhr in der Nähe der Tankstelle gesichtet wird. Doch bevor die Polizei zur Stelle ist, hat sich die Kuh schon wieder aus dem Staub gemacht. In Neuseeland überlebt ein Stier eine schwere Flut, bei der er 80 km von einem Fluss mitgerissen wird und dann auch noch einen Wasserfall hinunterstürzt.

Rind auf der Flucht: Mehrere Versuche das Tier einzufangen scheitern

Die Kuh flüchtet in ein Wohngebiet, wo sie mehrere Gärten verwüstet und einen Zaun niedertrampelt. Inzwischen ist die Polizei und auch ein verständigter Tierarzt eingetroffen, der versucht das Tier mit einem Betäubungsgewehr ruhig zu stellen – leider ohne Erfolg. Dem Rind gelingt die erneute Flucht zurück in Richtung Tankstelle. Auch mehrere Versuche das Tier einzufangen scheitern, bis der Ausreißer auf einem Wiesenstück vom Betäubungspfeil getroffen wird und dingfest gemacht werden kann. Am Ende des Tages geht es für das ruhiggestellte Rind dann per Anhänger zurück in Richtung heimatlichen Stall.

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